Das Sex Business boomt! Was vor Jahren noch als schmutzig galt und tabuisiert wurde, ist heute ein Wirtschaftszweig mit Milliardenumsätzen, Markenidentität und Businessplänen.
Das abgefahrn Trends Team hatte die Gelegenheit, exklusiv hinter die Kulissen einiger "Macher" zu schauen und enthüllt den Mega-Trend 2008 für die Porno-, Toy- und Fetisch-Szene...
Es ist lange her als Mann nach St. Pauli fuhr und mit leuchtend rotem Kopf, dafür neutral gehaltener, prall gefüllter Tüte aus dem Sex-Shop kam; sich nervös umschauend in der Hoffnung, keinen bekannten Menschen zu begegnen.
Längst bestellt Sie für sich telefonisch Dildos, Pornofilme und Gleitcremes im Internet und legt dabei großen Wert auf die Qualität des Produktes und der Beratung.
Jede Spielart hat ihre Filme, Magazine und Produkte für daheim. Die möglichen Varianten, Sex nach eigenem Gusto zu erleben, sind inwischen großzügig abgedeckt: Sämtliche Körperöffnungen werden bedient, sämtliche Körperausscheidungen verfrühstückt und die Porno-Darsteller werden auf dem Leistungsniveau von Spitzensportlern gecasted.

Ein Problem hat die Sex-Branche allerdings und unterscheidet sich dabei keinen Deut von anderen Wirtschaftszweigen. Was heute hipp und angesagt ist, lockt morgen keinen Käufer mehr an.
Wer sich im Verdrängungswettbewerb des gesättigten Erotikmarktes behaupten möchte, ist längst gezwungen, das Perversitätenkarussel immer schneller und härter zu drehen.
Aber nicht nur die Accessoires werden härter und professioneller, sondern auch das Marketing.
Mike Hansen* erklärt uns in seiner unwiederstehlichen Art, wie die Branche tickt und wie Bedürfnisse und Nischenmärkte nach belieben geplant und besetzt werden können:

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Erst drehste Porno mit ner abgewichsten Dreilochstute und die schiebt sich nen Pümpel mit Mittelmotor ins Gedärm. Die Videos stellste für die Kids auf Youtube und verhökerst ab dann Dreilochstutenpümpel auf ebay.
Dat ist wie bei de Tom Cruise mit der Matrix-Sonnenbrille oder mit de Arielle-Puppen bei Mc Donalds!"
Merchandising und Productplacement haben also auch das einstige Schmuddelgenre erreicht. Auf die Frage, was das Erotik-Business für 2008 neues zu bieten haben wird, antwortet Hansen ganz offen:

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Dat wird ne Bombe! Latex und SM in einem!
Die Gummianzüge waren vielen Kunden viel zu kuschelig und vom Design her zu düster. Außerdem passt son Ganzkörperpräser nur den jungen, verhungerten Mösen - tatsächlich wollen aber immer mehr alte, dicke Säcke sich in die Kunstpelle quetschen."
Den neuen Werbe-Jingle pfeifend
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Mach et pieksisch, mach et grell, mach et XXL!"
führte Hansen die abgefahrn Redakteure zu der Location, bei der die PR-Filme für neue Produktreihe produziert werden sollen:
Allein die Beteiligung beim Casting lässt vermuten, dass wir es beim Filz-Fetisch - so der Arbeitstitel des Projektes - mit
dem Mega-Trend 2008 im SEX-Business zu tun haben!
p.s. ob die Firma Klaus Transporte weiß, dass auf ihrem Webspace Bilder von Fetisch-Ledermasken zu finden sind? (Klick rechte Maustaste auf dem oben eingebundenen Bild -> dann siehe -> Eigenschaften )
* Name von der Redaktion geändert