Nun lesen Sie einen hochlangweiligen Auszug aus dem Drama: Vom Moppel-Ich zum Doppel-Ich
Personen:
Ephigenye Chantalle Mandysen
Horst Kevin von Guttenberg
Klaus-Dieter Mandysen Mit 0,001 prozentiger Chance Ephigenyes Vater
3,41. Akt Erste und hoffentlich letzte Szene:
Eine halbe Doppelhaushälfte in Wannebüchel Hodenbeck. Die Sonne wird bald aufgehen und die Vögel zwitschern. (Ephigenye tritt auf den Balkon und lehnt ihre mächtigen Brüste über die Brüstung.)
Ephigenye: Hallo? Wer issn da unten? Komm raus oder es hackt!! Horst-Kevin: Ich bin es, oh holde schwergewichtige Maid. Dein teurer Horst-Kevin Wilhelm vorn und hinten zu Guttenberg. Die Nacht ist so glorreich und da dacht' ich, komm ich doch einfach mal vorbei. Ephigenye:Du kannst gleich wieder Heim gehn, du dummer Elch… Horst-Kevin: Oh, horch! Sie spricht! Sie spricht!
Ihre Stimm ertönt so maskulin und presst sich keck durch ihren verfetteten Vollbart. Ephigenye: Horst-Kevin? Bist du es schon wieder? Hast du das Gordon Blöö ausm Konsum mitgebracht? Horst-Kevin: Sie kommt nun endlich zur Besinnung. Ja, oh holde Fettmaid, ich habe deine Lebensutensilien bei mir. Keine tausend Engel könnten es tragen, meine Liebe zu dir. Ephigenye: Du sollst doch nicht so viel mitbringen Horst. Ich mach doch grad ne Fleischdiät!! Werf mal hoch das Zeuch! Horst-Kevin: Hier fang das Kalorienmeer. Es fliegt wider der Schwerkraft Willen geschwind zu dir hinauf.
(Horst-Kevin wirft einen schweren Beutel und trifft die Fensterscheibe unterhalb des Balkons, die daraufhin zu Bruch geht.)
Oh holde Adipositas. Wenn das nicht deines Vaters Ohr erzürnt. Ich muss verschwinden schnell. Klaus-Dieter: Halt! Bleib stehen du übler Strolch. (Schnappt sich Horst-Kevin) Du wolltest wohl schon wieder meine Tochter vergiften? Die ist schon fett genug. Das halbe Haus ist schon lädiert und ächzt unter ihrem Gewicht. Horst-Kevin: Oh ich armer Tor. Wie konnte ich nur… niemals wöllte ich ihr schaden. Ich bin doch nur ein armer Bettler, dem nach Liebe dürstet. Klaus-Dieter: Ja, ja, du dummer Schnösel. Du hast gleich keine Zähne mehr und dann kannst du nur noch Flüssigliebe zu dir nehmen. Horst-Kevin: Bitte, bitte haben Sie Erbarmen mit einem glücklosen Wirrkopf. Ihre Tochter ist so schön. So schön fett. Klaus-Dieter: Sie sind doch der Guttenberg, ne? Der Milliardärssohn, habe ich recht? Horst-Kevin: Keine Milliarden können ihre Tochter aufwiegen. Sie ist ein teurer Schatz. Klaus-Dieter: Ja, da hast du recht. Ein teurer Spaß ist das. Letztens hat sie bei MC Donalds nen Flash Mob alleine durchgezogen und wir mussten sie mit dem Kran raus hieven. Wie viel wärst du denn bereit zu bezahlen für unser Walross. Horst-Kevin: Mein letztes Hemd würd ich geben, könnt ich nur einmal ihre Hand halten. Klaus-Dieter: Okay, abgemacht. Ich bekomme dein ganzes Vermögen und du kannst ihre Hand halten, wenn du stark genug bist. Horst-Kevin:Ist es wahr? Oh, wie fein. (dreht sich abrupt um) Nachtigall ick hör dir trapsen. Ich muss los. Bis später dann. (Alle ab)
Es sind wahrlich finstre Zeiten für den kleinen Wurm.
Schnell versteckt er sich im Erdenreich vor dem bösen Sturm.
Eingesperrt in seinen Tunneln blieb er monatelang zuhaus,
doch das angekündigte stürmische Wetter blieb aus.
Eines Tages ging ihm seine Wurmfrau so auf die Nerven,
da sagte er: „Will ich doch mal einen Blick nach draußen werfen!“
Doch die Welt hatte sich seitdem weiterbewegt.
„Wo sind die denn alle hin?“, fragte sich der Wurm.
Dort drüben stand doch ein großer, dampfender Turm.
Jetzt gibt es nur noch Schutt, Asche und Dreck,
und der ganze Stolz der Gegend ist für immer weg.
Er kroch über das O und das P, E und L und schaute sich traurig um.
Nun wusste er endlich was er bedeutet; der Finanzsturm.
Mir doch Wurst, was der Spinner macht oder wird, ist jetzt vermutlich die spontane Reaktion des durchschnittlichen Bloglesers. Aber das ist nicht wahr. Bohlen lässt niemanden kalt. Man liebt ihn oder man hasst ihn, aber es führt kein Weg an ihm vorbei: Egal ob Fernsehen, Radio, Buchmarkt oder Magazine: Bohlen ist omnipräsent.
In diesem Artikel soll es jetzt um die erstaunliche Metamorphose gehen, die besagte Person durchgemacht hat. Von der einstigen Lachnummer im Trainingsanzug (Modern Talking), der wirklich NICHTS peinlich genug sein konnte, wenn sich damit nur ordentlich Kohle machen ließ, über den Oberfiesling, der Freund und Feind mit Beleidigungen und Verleumdnungen in die Pfanne haute, gewissermaßen die deutsche Version von Dallas-JR, bis schließlich zum jetzigen "Soft-Bohlen", dem Publikumsliebling, der durch Schulen tingelt, um den Schülern den Lohn von Fleiß und Disziplin zu predigen, der seinen Ferrari verscherbelte, um nun zurückgezogen auf dem Lande mit seiner jungen Freundin Äpfel zu pflücken, der Tränen in den Augen hat, wenn arbeitslose Looser Weihnachtslieder auf der Mundharmonika spielen.
Ist Bohlen geläutert? Ist er "angekommen"? Oder hat er einfach nur eine neue Masche gefunden, mit der sich NOCH MEHR Geld machen lässt?
Egal zu welchem Schluss man kommt, eines war und ist er mit Sicherheit nie: LANGWEILIG.
Hier findet ihr eine umfangreiche Sammlung mit Bohlensprüchen.
Hier in der Erstveröffentlichung der Erfolgssong der Softwarespezialisten! Genauso poetisch wie das Original, da nur marginal geändert: Alles Neu (auf der Hard-Disk)!
Ich verbrenn mein Studio, schnupfe die Asche wie Koks.
Ich erschlag meine Maus, vergrab sie im Hof.
Ich jag meine Bude hoch, alles was ich hab lass ich los. (Eh...)
Mein altes Leben, schmeckt wie 'n labriger Toast.
Brat mir ein Pracht-Steak, Peter kocht jetzt feinstes Fleisch.
Mach das Update, auf Version 1.1.
Ich will abshaken, feiern, doch meine Disk ist zu klein.
Mir wächst ne neue Reihe Beißer wie bei 'm weißen Hai.
Gewachst, gedopet, poliert, nagelneue Zähne.
Ich bin euphorisiert, und habe teure Pläne.
Ich kaufe mir C-Compiler, Debugger, Lizenzen, lebe.
Stürze mich auf CD's, drück auf die Sirene.
Ich baue schöne Boxentürme, Bässe massieren eure Seele.
Ich bin die Abrissbirne für die d-d-d-deutsche Szene.
Hey, alles glänzt, so schön neu.
Hey, wenns dir nicht gefällt, mach neu. (Hou...)
Das Netz mit Staub bedeckt, doch ich will sehn wo's hingeht.
Steig auf den Berg aus Dreck, weil oben frischer Wind weht.
Hey, alles glänzt, so schön neu.
Ich hab meine alte Software satt, und lass sie in 'nem Sack verroten.
Motte die Klamotten ein, und dann geh ich nackt shoppen.
Ich bin komplett renoviert, Bräute haben was zu glotzen.
Kerngesund, durchtrainiert, Weltmeister im Hack und Bloggen.
Nur noch konkret reden, gib mir ein ja oder nein.
Schluss mit Larifari, ich lass all die alten Faxen sein.
Sollt ich je wieder fixen, hau ich mir 'ne Axt ins Bein.
Ich will nur noch bloggen, ich haue jeden Satz da rein.
Mir platzt der Kopf, alles muss ich verändern.
Ich such den Knopf, treffe die mächtigen Männer.
Zwing das Netz zum Glück, kaufe Amazonen und Domains.
Alles spielt verrückt, zitternde Schäuble und Gates.
Ich seh besser aus als Bono, und bin' n Mann des Volkes.
Bereit die Welt zu retten, auch wenn das vielleicht zu viel gewollt ist.
Hey, alles glänzt, so schön neu.
Hey, wenns dir nicht gefällt, mach neu. (Hou...)
Hier ist die Luft verbraucht, das Atmen fällt mir schwer.
Bye Bye ich muss hier raus, die Wände kommen näher.
Das Netz mit Staub bedeckt, doch ich will sehn wo's hingeht.
Steig auf den Berg aus Dreck, weil oben frischer Wind weht.
Hey, alles glänzt, so schön neu.
Und damit ihr nicht in Versuchung kommt, mit Daniel dem Zauberer euren Kindern das Weihnachtsfest zu versauen, solltet ihr euren Sadismus besser für euren Partner aufheben und die neue Michael Hirte Scheibe erwerben:
Die neueste Attraktion der Pariser Bistroszene liegt etwas versteckt, doch touristenfreundlich zwischen Oper und Palais Royal, in der Rue des Dupes, eine jener kleinen Seitenstrassen der Avenue de l’Opéra, die infolge fehlender Papierkörbe und schlampiger Straßenfeger stets mit allerlei Abfall drapiert sind. Aber wer wird schon in einer so charmanten Stadt nach teutonischer Sauberkeit verlangen? Der informierte ZEIT-Leser sucht hier nach gutem Essen, weiß er doch dank der Artikels Wolfram Siebecks in der ZEIT, dass man nirgends so gut isst wie in Paris. Wie groß wird aber sein Erstaunen sein, wenn er das Bistro „Chez Wolfram“ betritt. Dieses pfiffige Gesicht mit dem gepflegten Bärtchen, das ist doch ... in der Tat, er ist es höchstpersönlich! Wolfram Siebeck, der berühmte Feinschmecker und ZEIT-Redakteur, Autor zahlreicher Kochbücher und eines Pariser Bistroführers, hat endlich selbst in der Stadt seiner Träume ein Bistro eröffnet, wo er eigenhändig kocht und sich dem kritischen Blick, pardon, der kritischen Zunge der französischen und der aus Deutschland hinüberjettenden Schickeria stellt.
Das Resultat ist, um es gleich vorweg zu nehmen, überwältigend! Feine Platzteller aus Sèvres-Porzellan, handgestochene chinesische Handservietten und aparte hochstielige Weingläser mit der Widmung „À mon cher ami Wolfram“ – eine Kreation des berühmten Luxusdesigner Christian Dior – all das verrät: „Chez Wolfram“ ist nur äußerlich ein Bistro. In Wirklichkeit ist es ein Gourmet-Tempel mit jenem besonderen Hauch der Eleganz, wie er bisher nur in Siebecks ZEIT-Kolumne zu finden war. Natürlich sind die Tische so winzig und die Sitze so eng wie überall in Paris, so dass Zuspätkommer auf den Knien der Nachbarin dinieren müssen, aber das gehört eben zum unverwechselbaren Pariser Ambiente.
Solche kleine Unbequemlichkeiten sind schnell vergessen, wenn Siebecks Speisekreationen heranschweben. Hier erwartet Sie ein einzigartiges Esserlebnis, dass Sie so bald nicht wieder vergessen werden. Von den Vorspeisen gehört der warme Salat aus Hasenkopf und –zunge auf getrüffelten Bandnudeln bereits zur anspruchsvollen Küche. Eine außergewöhnliche Spezialität sind auch die in Armagnac eingelegten Schweinsfüße, die vom Patron eigenhändig in einem riesigen Steintopf an den Tisch geschleppt werden. Von den Entrées ist das berühmteste Gericht jene legendäre Kreation, mit der Siebeck bei der letzten internationalen Kochmeisterschaft den goldenen Suppenlöffel der „Nouvelle Cuisine“ errang: „Kartoffelschalensoufflésalat à la Pamela“. Bereits das Wort zergeht jedem deutschen ZEIT-Leser auf der Zunge, obwohl ein Menü, das mit diesem Salat beginnt, in etwas zurückgebliebenen Gegenden noch immer als ein Wagnis angesehen wird. Für mich ist diese Kombination aus kräftig aromatisiertem Kartoffelschalensoufflé, säuerlicher Kaviarvinaigrette und sanftem Trüffelgeschmack schlechthin unwiderstehlich.
Aber es gibt noch andere Highlights, die Sie zu Hause nie essen würden: „Poumons aux petits gris“, eine originelle Mischung aus Lungenhaschee und kleinen Schnecken, hat Qualitäten, vor denen jeder französischer Meisterkoch den Hut zieht. Und wenn das Lungenhaschee so ästhetisch mit Apfelkroketten angerichtet ist und zugleich so angenehm mit Knoblauch parfümiert wird, dann sind die vergleichbaren Beispiele rar. Denn wo Monsieur Siebeck Knoblauch verwendet, da schmeckt man ihn auch und riecht noch tagelang danach. Unübertroffen sind auch die „Cuisses de grénouille à la royale“, entbeinte mit foie gras gefüllten Froschschenkelfilets – wegen ihrer geringen Größe werden sie mit einem speziellen Minibesteck serviert, denn was den Service anbelangt, lässt sich Monsieur Siebeck von niemandem übertreffen.
Feinschmecker wissen, dass große Portionen und kleine Preise immer ein Zeichen für miserable Qualität sind. Daher ist es beruhigend zu erfahren, dass dies „Chez Wolfram“ umgekehrt ist: Hier liegen die Preise weit über dem Durchschnitt und die Portionen sind kaum auf dem Teller zu erkennen. Gegen einen geringen Aufpreis kann man ein Vergrößerungsglas ausleihen und so das berauschende Farbenspiel der „Nouvelle Cuisine“ die sich bekanntlich vor allem an das Auge richtet, gebührend bewundern. Preise wie am Imbissstand sind in Siebecks Bistro nicht üblich. Dieser berühmter Gourmet-Tempel serviert schließlich kein Konfektionsfraß. Es wäre also töricht, hier die verdächtig niedrigen Preise von Billigküchen zu erwarten, das Lokal wird schließlich nicht von Arbeitslosen frequentiert (die lesen ja DIE ZEIT sowieso nicht). Mit einem Hundert-Euro-Schein stillt man also „Chez Wolfram“ weder den Hunger noch dem Durst.
Amerikanische Touristen auf Spartrip sollten darüber hinaus beherzigen, was der Wirt auf seine Speisekarte drucken ließ: „You must spend at least 180 euros per person and leave after 1 hour.“ Wenn die Rechnung kommt, verliert mancher in der Tat seine letzten Ersparnisse. Nicht umsonst hat sich gegenüber von „Chez Wolfram“ ein Pfandleiher etabliert, bei dem Siebecks Kunden gegen diskrete Hinterlegung ihrer Uhren, Ringe, Pelze und sonstiger Wertgegenstände das nötige Kleingeld zur Begleichung der Rechnung vorgestreckt bekommen. Solche Lappalien sollten aber niemand von dem Besuch des Bistros abhalten, denn die Qualität der Delikatessen ist unvergleichlich. Wer dort einmal für 120 Euro 100 g Räucherlachs von einem Silberteller gespeist hat, der weiß endlich, dass das, was unter dem gleichen Namen in Billigrestaurants serviert wird, zwar genau so gut schmeckt, aber eben einfach zu billig ist.
In Paris geht man nicht nur ins Restaurant, um zu essen, sondern auch um beim Essen gesehen zu werden. Wer hier einkehrt, tut es in der Gewissheit, in allerbester Gesellschaft zu sein. „Chez Wolfram“ drängen sich die internationalen Jet- und Trendsetter, die Stars der Showbiz, Literaturpreisträger und Fahrer von Achtzylindern um die wenigen Plätze. Am späten Abend diskutieren Werbefritzen aus der Szeneclique über die neuesten Reklamegags und internationale Terroristen hecken neue Überfälle aus. Auch wer nach Mitternacht für ein Dutzend Austern einkehrt, wird nicht allein sein, denn dann kommen aus den nahe gelegenen Bordellen die Zuhälter mit ihren Kokotten, um sich nach angestrengter Arbeit mit Siebecks Spezialitäten zu stärken.
Wenn Sie also nicht nur in der Gastronomie, sondern auch in der französischen Kultur up to date sein wollen, dann gibt es nur eins: Besorgen Sie sich die nächste Ausgabe der ZEIT, oder noch besser, bestellen Sie ein Abonnement. Dann wissen Sie immer, wo und was sie essen müssen, um zu der internationalen Feinschmeckerdüperia zu gehören.
Er klatschte noch einen stinkigen Fisch an die Wand und dann ließ er einen grünen Cockerspaniel in den Flur kacken. Es war alles Teil eines Plans, eines genialen Plans. Zumindest dachte er das.
Einen Hund in eine Wohnung kacken zu lassen ist zwar äußerst unmusikalisch, passt aber trotzdem perfekt zum Musiksender
Sein Name war Johnny und er arbeitete für den einzigen Musiksender seines Landes. Er hatte eine neue Show und für die musste er noch eine Wohnung entsprechend präparieren. Der Hund kackte und der Kameramann der Johnny nicht von der Seite wich, nahm diesen wichtigen Akt für die Nachwelt auf. Der Kot im Flur, die stinkigen Fische an der Wand und die Drogenabhängigen die im Wohnzimmer um ein Lagerfeuer saßen, hatte sich der 23 Jährige Fliesenlegerlehrling Karl, als Rache für seinen besten Kumpel ausgedacht. Deshalb hat er Johnny und seine Show „Rache ist Abgefahrn“ damit beauftragt.
Johnny war wie sein Klient Karl irgendwo zwischen dem 14. Und 15. Lebensjahr hängengeblieben, geistlich gesehen. Aber auch von außen sahen sie eher wie Erwachsene in Kinderklamotten aus.
Sie hatten unheimlich viel Spaß, waren sie doch pervers anmutende, Auswüchse unserer Spaßgesellschaft. Einer der Drogenabhängigen setzte sich einen Schuss wo normalerweise die Familie des Racheopfers immer zusammen gegessen haben und Johnny lachte sich halb tot. Wie lustig das doch alles sei. Wahnsinn, total abgefahrn!!
Noch lustiger wurde es als die Polizei am Tatort erschien, da sich Anwohner über den Gestank beschwerten. Der Polizist fragte nach dem Grund der Störung und der Mann vom Musiksender stellte sich breitbeinig vor ihm auf: „Hey Officer,“, er nannte die Polizisten immer Officer da das Englisch war, und Englisch war cool, „ hör mal zu. Wir drehen hier ne Show. Ich habe alles unter Kontrolle. Sie können jetzt wieder nach Hause gehen und ihre Frau schlagen.“, sagte Johnny mit einem coolen Lächeln in die Kamera.
„So jetzt reicht es! Ich hätte gerne mal ihren Ausweis gesehen…“, sagte der Polizist.
„Ruhig Blut Officer Doofy! Ich bin ein Fernsehstar! Schon vergessen? Jetzt lassen Sie uns mal unsere Arbeit hier machen bevor unser Opfer wieder zurück kommt.“, sagte Johnny und schob den Polizisten vor die Türe. Doch das ließ er sich keineswegs gefallen.
„Was denn für ein Opfer? Was haben Sie hier vor?“, der Polizist betrat die Wohnung und schaute sich um. „Was machen Sie hier? Hier stinkt es ja bestialisch.“, fragte der Polizist.
Zwei Stunden später wurde Johnny in Handschellen aus dem Haus geführt. Die Anklage lautete auf Hausfriedensbruch, mutwillige Zerstörung und dann war da noch die Sache mit den Drogenabhängigen. Denen hatte er Geld gegeben, damit sie sich vorher Heroin kaufen können.
Ein paar Tage später wurde er aus dem Sender geschmissen.
Jetzt verkauft er Klingeltöne der alte Johnny, zusammen mit seinem grünen Cockerspaniel…