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abgefahrn Satire
Mittwoch, 16. Mai 2012

abgefahrn Satire blog

Das abgefahrn Satire Blog betrachtet aktuelles Tagesgeschehen unter einem kritisch satirischem Gesichtspunkt.
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Dienstag, 10. April 2012


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Freitag, 23. März 2012


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Dienstag, 7. Juli 2009


Boris hat geheiratet und Michael hat sich beerdigen lassen. Stevie hat gesungen. Es fehlte nur noch ein echtes Wonder. Z.b. hätte der King of Popp wieder auferstehen können. Leider haben die gesanglichen Improvisationen Wonders die fehlenden Nägel am Sarg von Michael beigesteuert. Es wäre wohl auch die Spitze der Blasphemie, wenn wir wirklich ein "We are going to see the King" erlebt hätten. Es wäre eine widerliche aber großartige Groteske gewesen. Aber wer will ihm das schon vorhalten, denn selbst Andy Kaufman hätte soetwas nicht gewagt.

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Donnerstag, 19. März 2009


Irgend jemand hätte das doch verhindern müssen! Irgendjemand. Zum Beispiel eine Zündkerze locker drehen, oder das Zündkabel durchschneiden. `Ne Marderfamilie im Motorraum. Oder einfach ein klitzekleiner Stich in die Reifen. Nein, nicht die Bremsleitung, das geht zu weit. Man will doch niemand schaden. Nein, lediglich verhindern. Bereits Geschehenes und vielleicht noch Schlimmeres. Zack – ein Pfund Zucker in den Tank und schon wäre es nicht geschehen. Aber man muss erst mal reinkommen in die Garage. Da, wo es steht. Das Auto. Das Papamobil.

Man hätte es verhindern müssen. Ähnlich wie damals Kohl`s Besuch in England oder Amerika. Die Blamage vorprogrammiert. Fettnäpfchen an Fettnäpfchen. So viel schlechte Berater kann man doch gar nicht haben. Da liegt der Verdacht nahe, dass es am Ende gar keine Berater gibt. Aber Leute mit Verantwortung müsste es doch geben. Naja, der Vatikan weiss schon, warum er keine afrikanischen Dienstboten einstellt. Sonst wäre vielleicht wirklich ein kenianisches Negerlein in die Papamobil-Garage geschlichen, das Schweizer-Garde-Messer raus und schnipp, ab mit dem Zündkabel. Das hätte nicht nur Afrika sondern auch uns und nicht zuletzt dem Papst selbst einiges erspart. Und es hätte seit dem Dienstantritt von Benedetto schon so viel zu verhindern gegeben. Was meine Sie, was da los wäre in der Papstgarage. Zum Negerlein gesellen sich noch zwei Homosexuelle. Schließlich wollte Ratzinger als österreichischen Weihbischof ausgerechnet jenen inthronieren, der den Schwulen und Lesben dieser Welt rät, sich heilen zu lassen. Auch eine Feministin kommt dazu, die ihr Leben nicht am Herd verbringen will. Von den bekennende Antifaschisten und Nazigegner ganz zu schweigen, denen sich während der Pius-Williamson-Schweinerei der Magen umgedreht hat.
Ein Jude und drei Muslime noch dazu. Letztere wollen doch auch nur verhindern. Verhindern, dass er mal wieder nach Regensburg fährt. Um dort zu zitieren, wie bereits geschehen. Dass „der Islam uns nur Schlechtes gebracht hat“. Jetzt kommt langsam Stimmung auf in der Garage. Und die besten Stücke sind schon weg. Die Zündkerzen schon verteilt.
Gegen Mitternacht klopft`s wieder an der Tür. Ein Vertreter der Deutschen Bischofskonferenz. Mit dem Seitenschneider in der Hand. Will verhindern, dass zerstört wird worum sich die Deutschen Bischöfe seit Jahren bemühen: Um Menschlichkeit und darum, dass die Kirche wieder gesellschaftsfähig wird. Er kennt sich aus beim Papamobil. Der Papst fährt Daimler. Und schon fehlt der Anlasser. Inzwischen ist`s halb drei in der Früh. Und fast alle sind versammelt. Auch ein evangelischer Pastor ist dabei. Will verhindern, dass der Papst die Ökumene verhindert.

Und ein süddeutsches Bäuerlein. Den Zündkerzenschlüssel in der schwieligen Hand. Und sagt, dass er so froh war vor einem halben Jahrhundert, als man endlich verstanden hat, was in der Kirche gepredigt wird. Als man vom Lateinischen abkam. Und jetzt wieder auf Latein. Welch Fortschritt. Und wundert sich, dass da schon so ein Betrieb ist. In der Garage. Und ein jeder hilft dem andern. Beim Kabel durchschneiden. Und Zündkerzen rausdrehen.
Und da kommt auch die junge Brasilianerin. Die, die im März 2009 exkommuniziert wurde. Exkommuniziert, weil sie der Abtreibung bei ihrer schwangeren und erst neunjährigen Tochter – vergewaltigt durch den Stiefvater – zugestimmt hatte. Mit neun Jahren hätte das Mädchen die Schwangerschaft doch austragen können, sagt die Kirche. Und auch müssen, sagt die Kirche. Das sei gottgewollt, auch wenn gesundheitlich hochriskant für das Mädchen. Pech gehabt. Der Stiefvater wurde übrigens nicht exkommuniziert; dafür die Ärzte. Vielleicht hätte das ein platter Reifen am Papamobil verhindern können. Oder eine andere Moral. In welcher Welt leben wir eigentlich?
Inzwischen sind auch zwei kleine Schwarze Mädchen eingetroffen. Die Eltern an AIDS gestorben. Jetzt stehen sie da.
Das ist polemisch und abgedroschen – wird unser Kritiker (wenn überhaupt) über diese Nummer schreiben. Mag sein, aber es ist die Realität. Jeden Tag erkranken 6000 Menschen an AIDS. Kondome schützen – sagt die zivilisierte Welt. Sie machen alles noch schlimmer - sagt der Vatikan. Das hätte man doch verhindern müssen. Den Vatikan meine ich. Ein Kondom über die EInspritzpumpe des Papamobils. Zum richtigen Zeitpunkt hätte das vielleicht Wunder bewirkt. Oder überhaupt ein Kondom. Damals. Kondome allein sind keine Lösung. Das ist allen klar. Auch denen, die gerade in der Vatikan-Garage sitzen. Aber sie hätten schon vieles verhindern können. Nicht nur AIDS. Zum Beispiel einen Deutschen Papst. Zu viele Fettnäpfchen.
Man muss Respekt vor dem Papst haben, aber wo bleibt der Respekt vor den Menschen, vor den AIDS-Waisen, vor den Hungernden und den anders denkenden?
Und wieder geht die Türe auf. Siehe da. Ein katholischer Missionar aus Südafrika. Seit Jahren klärt er auf. Über HIV. Und hilft den Menschen im Namen der Kirche. Auch er will eine heilige Zündkerze. Seine Arbeit – zunichte gemacht. Eine Stippvisite durch seinen Chef hat genügt.
Wir brauchen eine größere Garage. Oder ein Papamobil von Opel.
Das kann doch nicht so schwer sein. Hauptsache verhindern.

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Mittwoch, 18. März 2009


Eine der wichtigsten Regeln für den nach katholischen Maßstäben durchgeführten Pontisex ist die Vermeidung von Verhütungsmitteln jeglicher Art. Dazu zählen Kondome, Pillen und andere fragwürdige Utensilien. Zur Verhinderung gefährlicher Erkrankungen wie AIDS empfehlen wir ihnen stattdessen drei Ave Marias oder den Einkauf im Papst Fan Shop auf dem Petersplatz. Bei Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte in der Bibel nach oder fragen Sie ihren Papst oder einen Holocaust-Leugner ihres Vertrauens.

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Dienstag, 10. März 2009


Guten Morgen liebe Hausmeistergemeinde,

frisch erholt aus dem Skiurlaub melde ich mich zurück, wurde aber auch Zeit für die Erholung nach dem Fegerstreß der letzten Wochen.

Und jetzt habe ich doch glatt bei dem guten Essen und Bier in Ösiland das Fasten vergessen, sie erinnern sich von Aschermittwoch bis Ostern ist Fastenzeit.

Aber zum Glück hilft mir die gute alte kath. Kirche, es ist da, das SMS-Fasten 2009, ja sie lesen richtig:

Sie können mit ihrem Handy fasten!

Sehen sie hier:

http://tinyurl.com/cetg4h



Ob sie dadurch abnehmen, kann ich ihnen nicht sagen, aber vielleicht verbirgt sich ja hinter der Aktion Weight Watchers für Gläubige. Nun ja es soll halt ein bisschen Einhalt geben in unserem doch so hektischen Krisenalltag.

Und vielleicht reinigt es ja wirklich die geschundene und geplagte Seele, wenn man sieht welche Promis sich daran beteiligen.

Hat der Papst eigentlich ein Handy und macht mit, oder lebt der Pontifex Maximus in der Fastenzeit ganz enthaltsam.

Ach ja ich will ihnen aber nicht den Haken bei der ganzen Sache verschweigen. Sie können erst an der Aktion SMS-Fasten 2009 teilnehmen, wenn sie der guten alten Kirche eine geringfügige Spende von mindestens 4 Euro überweisen.

Liebe Hausmeistergemeinde, da sage mal einer, die kath. Kirche gehe nicht mit der Zeit.

Das nenne ich doch mal modernen Ablasshandel.

In diesem Sinne
wünsche ich einen hausmeisterlichen Tag

Karl Keule
"KeulenKalle"

https://twitter.com/KarlKeule

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Montag, 14. April 2008


Tom Cruises Filmprojekt "Valkyrie" über den Hitler-Attentäter Graf von Stauffenberg hat meiner Meinung nach für Scientology ähnliche Propagandawirkung für die Gesellschaft, wie die Olympischen Spiele 1936 für die Nazis. Auch die Rede des Hollywoodstars auf einer Scientology-Versammlung, welche in den Medien veröffentlicht wurde, erinnert doch stark an die bekannte Sportpalast-Rede von Joseph Goebbels.

Tom JesusDa bleibt sogar mir dieses Mal keine andere Wahl, als die Bild-Zeitung zu unterstützen, die ebenfalls diesen Vergleich heranzog. Cruise und dessen Anwalt gehen auf die Barrikaden und protestieren: Alles Verleumdung und gezielte Fehlinterpretation. Anders als die Bild-Zeitung und andere deutsche Nichtgläubige würde der Schauspieler nicht Menschen diskriminieren wegen ihren Hautfarbe, Religion oder Herkunft...
Auch John Travolta verteidigt seinen Glaubenskumpane, dass man ihn unfair behandeln würde. Selbiger dreht übrigens gerade einen Film, der auf ein Buch von L. Ron Hubbard basiert.

Zur Info: Scientology ("Wissen über das Wissen") ist eine Bewegung, deren Ideologie auf Schriften des amerikanischen Schriftstellers und Gründer L. Ron Hubbard zurückgeht (1954). Wissenschaftlich wird sie oft den "Neuen Religiösen Bewegungen" (lediglich eine möglichst wertfreie Beschreibung zur Zuordnung religiöser Gruppen, um das Wort "Sekte" zu vermeiden) zugeordnet. In ideeller Hinsicht sind Lehre und Praxis von szientistischen (Anwendung naturwissenschaftlicher Methoden, z.B. der mathematische Beweis für die (Nicht-)Existenz Gottes) und psychotherapeutischen Komponenten geprägt, die später um transzendente Aspekte ( Überschreiten von Grenzen des Verhaltens, Erlebens und des Bewusstseins, sowie das Sichbefinden jenseits dieser Grenzen) erweitert wurden. Die Glaubensgemeinschaft ist seit jeher umstritten und wird in Deutschland seit 1997 durch den Verfassungsschutz beobachtet. Herzstück der Ideologie ist die Vorstellung, dass der unsterbliche Teil jedes Menschen, der so genannte "Thetan", durch ein traumatisches Erlebnis vor Millionen Jahren massiv in seiner Funktionsweise beeinträchtigt wurde. Durch das "Auditing" könnte man diese Funktion zumindest teilweise wiederherstellen. Auf diese Weise soll sich das Leben des Einzelnen verbessern,insbesondere sein geistiges und körperliches Wohlbefinden zu steigern undsomit mehr Geld zu verdienen. Daneben wird die Abschaffung der Psychiatrie gefordert. Ein zentrales Problem der irdischen Thetane wird durch den "Xenu-Mythos" erklärt, der von einem bösen intergalaktischen Herrscher handelt, der Thetane von weit entfernten Planeten auf die Erde verschleppt hatte und dort durch gewaltsame Verfahren so schwer traumatisierte, dass sie sich nun als körperlose Cluster Menschen anhängen und sie in ihren Möglichkeiten beeinträchtigen.

Während diese pseudowissenschaftliche Sciene Fiction für mich klingt, als wäre es aus der Feder von George Lucas oder Steven Spielberg entsprungen, weist Scientology tatsächlich über 100.000 Mitglieder auf - sie selbst reden von 10 Millionen Anhängern!


Scientology versucht alles, mittels Promis die Sekte salonfähig zu machen. Tom Cruise und John Travolta sind ja bereits als Mitglieder bekannt. Doch die Liste der berühmten Anhänger ist weitaus länger. Hier einige Beispiele für aktive und ehemalige Mitglieder: Lisa Marie und Priscilla Presley, Nicole Kidman, Sharon Stone, Shirley McLane, Demie Moore, Kirstie Alley, Jürgen Prochnow, Emilio Estevez, Patrick Swayze, Benazir Buto, Brad Pitt (angeblich), Dustin Hoffmann, Goldie Hawn, Orson Welles, Ernest Hemingway, Marlene Dietrich, Oliver Stone, Leah Remini, Walt Disney, Van Morrison, ...

Das Hörspiel von Orson Welles "Krieg der Welten" und die Verfilmung mit Tom Cruise in der Hauptrolle bekommt nun für mich eine völlig neue Bedeutung!

Es ist bekannt, dass die Scientologen versuchen, mächtige Wirtschaftsunternehmen und politische Parteien und Organisationen zu unterwandern. Auch das verändert meinen Blick fürs Detail, wenn ich mir das Spielfilmangebot der Pro Sieben-Sat1 Media AG anschaue.

Strategischen Vorgehen und das Besetzen wichtiger Ämter und Medien, unterstützt von Gehirnwäsche-Methoden - ich werde noch zum Verschwörungstheoretiker! Ein anderer Blickwinkel wäre vielleicht angebracht. Mein persönliches Verhältnis zu Religionen im Allgemeinen ist ohnehin von viel Abstand geprägt. Ich habe grundsätzlich etwas gegen Ideologien und zu diesem Oberbegriff gehörend betrachte ich auch die Religion. Scientology macht mit modernen Marketingstrategien die Bereitschaft von Menschen nutzbar, zu glauben und zu folgen, statt den eigenen Verstand einzusetzen. Das macht mit verstaubten und menschenverachtenden Methoden mehr oder weniger auch jede Religion. Doch seit die heilige Inquisition ihre Arbeit nicht mehr verrichtet, hört man selten davon, dass austrittswillige Mitglieder der Glaubensgemeinschaft unter Repressalien zu leiden haben und sogar der "gute Christ" darf mittlerweile Kritik an seiner Kirche üben. Wie kann man das alles, was Scientology so macht, denn dann noch mit Glaubensfreiheit vereinbaren? Doch es handelt sich bei Scientology um keine Religion. Bei der Betrachtung dieses Unternehmens geht es nicht um Glaube, sondern um Wirtschaft und um Macht! Der Religionsstatus spielt nur aus steuerlichen Gründen eine Rolle. Ein Fall für Akte X! Scully und Mulder, falls er wieder auftaucht, werden sich dieser Organisation annehmen. Bis dahin bleibt zu hoffen, dass wir aufmerksam beobachten und hinterfragen. Doch leider ist Intelligenz kein Ausschließungsgrund. In allen totalitären Bewegungen finden sich auch hochintelligente Personen - das war in der Nazi-Zeit nicht anders! (Und somit habe ich gerade noch die Kurve bekommen und konnte mich am Ende doch noch auf den Anfang meines Textes beziehen.)

Hubbard"Erobern Sie, egal wie, die Schlüsselpositionen, die Position als Vorsitzender des Frauenverbandes, als Personalchef einer Firma, als Leiter eines guten Orchesters, als Sekretärin des Direktors, als Berater der Gewerkschaft - irgendeine Schlüsselposition." L. Ron Hubbard

"Da jegliche Kontrolle, die wir gegenüber der Öffentlichkeit ausüben, zu einer besseren Gesellschaft führt, ist es absolut gerechtfertigt, dass wir Kontrolle ausüben." L. Ron Hubbard

Dann lasst uns alle zu dem intergalaktischen Herrscher XENU beten, dass er seine verlorenen, schwarzen Schafe bald wieder findet und zum letzten Schlag ausholen wird.

Der Wortgewandte

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Mittwoch, 26. März 2008


Feiertage! Herrlich! Ausschlafen, faulenzen und natürlich die Glotze! Nachmittags die schon traditionelle Bud-Spencer/Terence-Hill-Synopse. Und abends kann man auf einen oder zwei Filme hoffen, die man im Kino verpasst hat oder für die man kein Geld ausgeben wollte. So gehört sich das.

FürstNicht aber für Bischof Gebhard Fürst! Denn der regt sich furchtbar über das österliche Fernsehprogramm auf. Nicht etwa, weil er alles schon mal gesehen hat. Nein! Ihm passen Filme wie „Stirb langsam“ einfach nicht in sein Osternest und darüber heult er sich beim Spiegel aus.
Das ist nichts Neues. Solche Äußerungen von kirchlicher Seite gehören dazu, wie die Forderungen nach einem Gottesbezug in der EU-Verfassung oder die Warnung, dass Harry Potter aus Kindern schwule Satanisten macht.
Aber sehr originell ist da schon seine Begründung. Schon sein erster Satz spricht ein ganzes Evangelium: „Offenbar gehen die Privatsender davon aus, dass Religion Privatsache ist!“ Ja genau! Was erdreisten sich diese ketzerischen Medienhuren denn da? Da sind sie doch so unverschämt und überlassen dem Zuschauer die Wahl, ob er so einen Film an Ostern sehen will. Kein Wunder, dass die Kirchen immer leerer werden, wenn die ideologische Zwangserziehung per Glotze fehlt.
Aber nicht nur die Kirche, nein gleich der ganze Rechtstaat gerät dadurch ins Wanken. Denn wie, so der Bischof weiter, soll der Bürger verstehen, warum ihm der Staat einerseits zwei Tage lang das Tanzen verbietet, ihm aber andererseits die freie Wahl im Fernsehen überlässt?
Guter Punkt! Und bevor deshalb die Anarchie ausbricht, schlage ich vor: Schafft das Tanzverbot ab! Denn auch wenn der Bischof das nicht glaubt, Religion IST Privatsache! Ja, es gibt die Kirchensteuer, kirchliche Feiertage und Religionsunterricht, aber die Entscheidung, wie, was und ob ich glaube, das ist sogar in Deutschland Privatsache. Noch.
Der Staat gerät aber wirklich in Gefahr. Nämlich wenn er seiner Bevölkerung die Verhaltensregeln einer bestimmten Religion aufzwingt. Hinzu kommt, dass es der Politik nicht ums Prinzip geht. Wenn wenigstens echter Glaube dahinter stehen würde und nicht nur Faul- und Feigheit. Denn Ausnahmen gibt es genügend. Sei es die Bundesliga oder die Eröffnung eines Volksfestes. Wenn es um relevante Wählergruppen geht, ist man großzügig.
Vom Gleichheitsprinzip und Religionsfreiheit will ich gar nicht erst anfangen. Auch wenn Feiertage laut Gesetz der „Seelischen Erhebung“ dienen sollen, hat mir der Staat nicht vorzuschreiben, wie ich meine Seele erhebe.
Und wer jetzt mit dem Argument kommt, „ Wir sind nun mal ein christliches Land“, der darf sich auch nicht beschweren, wenn die Einfuhr der Bibel nach Saudi-Arabien verboten ist. Kein Wunder, dass außer uns nur noch der Iran Tanzverbote kennt. Von einem Gottesstaat zum anderen eben.
Außerdem verstehe ich nicht, warum mein Spaß, gläubigen Christen Ostern versaut. Gibt es beim Feiern und Tanzen einen Effekt wie beim Passivrauchen? Nein! Genauso wenig beim Fernsehprogramm. Wenn es Bischof Fürst nicht gefällt, dann soll er den Kasten einfach ausschalten. Hat er an Ostern außerdem nichts Besseres zu tun?
Nebenbei Herr Bischof, wenn es einen Filmtitel gibt, der zur Feier von Jesus qualvollem Tod am Kreuz passt, dann „Stirb Langsam“!

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Mittwoch, 12. März 2008


Nun Weltmeister sind wir nicht geworden,aber es geht trotzdem immer weiter voran in Deutschland.Oder zurück.Egal,wir sind Papst. Auch wenn die Sache schwieriger verlief als eine
handelsübliche Klassensprecherwahl in der Rüttli-Schule.
Die Abstimmung erfolgte schließlich per Handzeichen ( siehe Foto). Aber es gab noch anderer Bewerber die aus mysteriösen
Gründen nicht mehr berücksichtigt werden konnten.


Archivbilder einer Papstwahl


Michael Jackson (V 3.05)
Wenn das mit den miesen Cd Verkaufszahlen und den dämlichen Gerichtsprozessen so weiter geht, hau ich sowieso nach Europa ab. Leidensgenosse Roman Polanski hat mir ja schon seine Einliegerwohnung angeboten aber der Vatikan ist auch nicht schlecht.Kostenloser Wein, Messdiener eine völlig andere Gesetzesauslegung...und es sieht ja auch ein bisschen nach Magic Kingdom aus. Sollte ich aber doch wieder unangenehm
auffallen.... so eine Missionsarbeit bei einem Negerstamm im Amazonas ist immer noch besser als die Hardcoreaction im Amiknast.

G.W.Bush (Weltpolitesse)
Das Amt des Papstes wäre ja keine große Herausforderung mehr, schließlich bin ich ja bereits die höchste Instanz auf Erden. Kreuzzüge und Inquisition sind ja auch nichts Neues für mich. Andererseits: Ich als Papst, das würde ja jedem weißen Amerikaner, also allen Menschen ,große Freude bereiten. Zumal ich mich ja sowieso nicht noch ein drittes Mal zum US Präsidenten wählen kann. Sobald die CIA herrausgefunden hat wo und vor allem was dieser Vatikan ist (Terroristen? ) werde ich mir das Ganze mal angucken. Sie sehen also: Wenn ich könnte würde ich mal darüber nachdenken.

Johannes Heesters
(Hier beim vereitelten Fluchtversuch aus
dem ägyptischen Trakt des Senkenbergmuseeums)


Auch wenn ich mich so fühle, dafür bin ich noch nicht zu alt. Meine Tochter oder wer auch immer mir morgens den Arsch abputzt hat mir nämlich gesagt das nach neusten Statistiken der Rentenversicherungsanstalt jeder in meiner Altersgruppe schon mindestens 2-3 Mal Papst war. Außerdem,junger Mann, wäre ich Ihnen sehr verbunden wenn Sie nicht ständig den
Notarzt rufen würden. Danke !

Kalif Storch (König von Kölle)
Soll das ein Witz sein ? Ich mach doch keine spirituellen 1-Euro-Jobs.Papst könnte ich ja auch einfach so werden. Ich habe die letzten Zahlen gerade nicht da, aber wir haben ja global
auf jeden Fall die Mehrheit also gibt's eine feindliche Übernahme. Viele Christen, besonders in Deutschland finden mich scheiße, aber was ist euch Ungläubigen lieber:
Mein Steuersystem oder das von der SPD ?

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