Der Kapitän des FC Barcelona ist seit gut 10 Jahren auch Stammspieler in der Nationalmannschaft. Übrigens als Verteidiger. Was zum Teufel hat dieser Typ also auf unser Tor zu schießen, könnte man fragen. Weil er es kann, könnte man antworten.
Wer unseren deutschen Spielern (Kahn, Frings, Schweini) bislang eine gewisse Animalität unterstellte, wird von IHM belehrt, dass alles relativ ist. Nicht umsonst nennt man ihn den "Hai". Frisurtechnisch erinnert er eigentlich eher an einen Löwen, aber die Katalonier kennen offenbar nur Wasser und Fische. Und wenn er auch aussieht wie ein 68er, ist er doch tatsächlich erst 78 geboren. Unter Fußballern zwar fast ein Senior, aber eben doch kein Hippie.
Dies soll aber keine Hasstirade auf die eindeutig beste Mannschaft der Welt sein, nur ein bisschen "Angstbeißen" ;-)
Gegen DIESE Mannschaft, die stets 1 - 2 Leute mehr auf dem Platz zu haben schien, hatten die Deutschen keine Chance. Aber zumindest hätten sie ein bisschen besser spielen können. Also Jungs, wenn ihr jetzt nicht wenigstens den 3. Platz holt, braucht ihr erst gar nicht nach Hause kommen ...
Normalerweise macht man ja keine Späße darüber, wenn sich Fans vom FC St. Pauli von sogenannten Fans des FC Hansa Rostock die Köppe eingeschlagen bekommen. Aber in diesem Fall, muss eine tod-ernste Ausnahme gemacht werden; das "Opfer" möge es mir verzeihen!
Hansa-Fan "tötet" St. Pauli Ikone
Diesen leckeren Totenkopf-Kuchen schenkte ein St. Pauli Fan seiner Freundin, die Fan von Hansa Rostock ist, als kleinen Spaß zum bevorstehenden Duell der beiden Fussball-Clubs der 2. Bundesliga.
Nicht ohne Genuss soll sie den Schädel gespalten haben und es wurde - wie man sieht - brüderlich geteilt.
In der Hoffnung, dieser brutale Akt der Zerstückelung möge die einzige Gewalt-Tat am heutigen Tag bleiben, drücken wir allen Fans aus Hamburg die Daumen, dass sie siegreich und ohne Blessuren heimkehren können!
Mit der Wahrheit verhält es sich oft so wie mit abgehalfterten Ex-Deutschland-sucht-den-Superstar-Superstars. Die will keiner hören.
Die Wahrheit ist nämlich oft genug so interessant wie etwas, das echt völlig uninteressant ist. Zum Beispiel die Realität.
Wollt ihr jetzt zum Beispiel einen Bericht von diesem grandiosen 0:2 der Eintracht gegen Dortmund?
Ich nehme an, ihr findet die Frank-Furz-Version vom Spiel wesentlich besser.
Die ging nämlich so: Nach furiosem Beginn geht die Eintracht in der 2. Minute durch einen Fallrückzieher in Führung. Die Verletzungsmisere nimmt ihren Lauf und der letzte gesunde Spieler verletzt sich, sodass Fjörtoft aus Norwegen eingeflogen werden und schnell mitspielen muss. Der macht dann einen Übersteiger und trifft zum 2:0. Wenig später trifft Mehdi zum 3:0 aus 45 Meter Entfernung. Der Torwart ist chancenlos. Kurz vor Halbzeit haut Martin Fenin dann den Ball an den Pfosten, er prallt an den gegenüberliegenden, an die Latte, auf den Boden, an die Latte, an den Pfosten, an den Torwart und ins Tor. 4:0.
In der 2. Halbzeit dreht der verletzte Caio auf und schießt innerhalb von 5 Minuten 7 Tore. Obwohl er eigentlich gar nicht spielen konnte.
Das Spiel wird zum Spiel der Spiele. 11:0. Frank Furz jubelt.
Merkt ihr was? Frank Furz jubelt. Das tut er nicht in der Realität.
Realität ist deshalb was für Weicheier lautet sein Credo. Und damit ist er nicht allein. Die Realität lässt sich nämlich nicht nur bei der Eintracht so verkaufen wie ein einzelner Turnschuh ohne Sohle oder ein Glas verschimmelte Gurken. Das ist in der Politik nicht anders und auch der Grund, warum deutschlands hübscheste Kanzlerin im Wahlkampf auch nicht so die Sachen verspricht, die man nicht halten kann, sondern die Sachen, die man gar nicht halten kann.
Das funktioniert auch viel besser. Wollt ihr nicht auch lieber einen "Dreiklang von Schuldentilgung, Investitionen in Innovation und steuerlicher Entlastung" statt Subventionen, Atomstrom und Zensur von pornografischen Internetseiten?
Angesichts der eklatant schlechten Bilanz auf fremden Platz und der roten Laterne in der Auswärtstabelle, ist der Titel dieses Postings unbestreitbar als Realsatire zu bezeichnen.
Und am Wochenende verliert St. Pauli dann am Millentor gegen Nürnberg...
Nach den aufgeregten Reaktionen im sog. Penis Skandal um Sezgin Özhan sieht sich der Deutsche Fussball-Bund (DFB) nun einer Sexismus-Debatte gegenüber:
Der Auslöser: Damenmannschaft wirft die Kleider weg!
Was war passiert? Die erste Damen-Mannschaft des Meiendorfer SV reagierte prompt auf den von Sezgin Özhan ausgelösten Wirbel und rief ihreseits zur "Sexy Sponsorensuche" auf.
Durch die öffentliche Debatte um die repräsentativen Werte von Mannschaftsfotos erhoffte sich der Club aus dem Hamburger Osten lediglich mehr Beachtung für seine finanzielle Situation. Stattdessen rufen die Fotos der leichtbekleideten Fussballerinnen nun aber selbsternannte Sexismus-Eperten auf den Plan.
Worum geht's bei der gerade beginnenden Debatte?
Fakt ist: Herr Özhan wurde für seine Freizügigkeit hart bestraft. Fakt ist auch: Der Hamburger Fussballverband (HFV) macht bislang keine Anstalten, die Damen aus Meiendorf zu sanktionieren.
Bilder verfremdet!
Kritiker sind nun der Ansicht, hier würde mit zweierlei Maß gemessen und wittern Sexismus beim DFB. Die Anschludigung: nackte Frauen wären im Fussball wohl gern gesehen, nackte Männer nicht!?
Die Fälle mögen nicht zu 100% vergleichbar sein, die öffentliche Diskussion ist trotzdem da. Zurecht? Und mit welchen Folgen?
Droht jetzt eine Welle der Nackt-Mannschaftsphotos?
Es gab im gesamten Internet, in Blogs und Foren breite Solidaritätsbekundungen Sezgin Özhan gegenüber. Fussball-Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet haben schon angekündigt, nur noch unbekleidet zu Fototerminen zu erscheinen, sollte der junge Türke vom VfvB Ruhrort / Laar nicht begnadigt werden. Das Beispiel Meiendorf zeigt, dass es sich nicht nur um leere Drohungen handeln könnte.
Update:
Der DFB hat sich ungewöhnlich schnell mit dem Thema befasst und einen Krisenstab eingesetzt. Anstatt Nacktfotos im Internet zu veröffentlichen, mögen die protestierenden Mannschaften ihre Fotos doch bitte "zum Schutz der Jugend und öffentlichen Moral" direkt an den DFB schicken. Es würde dann stattdessen eine offizielle Protestliste mit den teilnehmenden Mannschaften veröffentlicht.