Die 84-Jährige Sängerin Lena Meier aus Landruth in der Oberpfalz ist auf folgendem Bild oben ohne beim betrachten der RTL Doku "Helfen Sie mir" zu sehen.
Foto: Lena Meier oben ohne
Offenherzig erklärt Lena Meier, dass Sie ihre natürliche Bräune einem Bade-Urlaub in Oslo verdankt, den sie beim Grand Prix von Wesselburen im vorigen Jahr gewonnen hatte. "Geflogen! Ganz nach Oben, ohne Angst", sei sie geflogen sagte Frau Meier bei ihrer Rückkehr nach Landruth.
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Die gibt es hier natürlich nicht, aber Sie sollten auch lieber ihre tolle CD kaufen: Bild: Lena Meyer-Landrut CD
Zugegeben, es gibt nicht wirklich viele gute Gründe, um sich besinnungslos zu besaufen. Einige erscheinen immerhin erklärbar.
Ärger mit der Partnerin/dem Partner? Gut, sich einmal vollaufen zu lassen ist da vielleicht noch verständlich. Trennung? Klar. Saufen, was auch sonst. Wann schon sonst wird man von seinen Freunden und Kollegen so tatkräftig unterstützt und sogar mal einen Abend lang getränketechnisch ausgehalten, wenn nicht bei einer richtig fiesen und gemeinen Trennung, am besten noch mit allerlei Schlammschlacht-ähnlichen Details und jeder Menge Hass und Wut. Und bevor man sich in eine Ecke setzt und heult…genau: Saufen.
Job verloren? Natürlich…jeder denkt jetzt zuerst einmal daran, sich in der nächsten Bar bis zum Gedächtnisverlust zu betrinken und dann jede Menge Hasstiraden auf Chef, Kollegen, Putzfrau und Hausmeister loszulassen. Und natürlich pauschal erst mal alle zu hassen, die auch nur im entferntesten etwas mit der Ex-Firma zu tun haben könnten – Kunden, Telefonanbieter, Bäckerei-Kette um die Ecke und natürlich der von der Stadt angestellte Landschaftsgärtner, der jeden Montag die Hecken vor dem Firmengebäude gießt.
Pleite? Klar, von den letzten in der Hosentasche gefundenen Euros wird erst mal eine Wagenladung Billig-Wein gekauft, den man sich in einer rührseligen Minute mit all seinen Freunden zu Gemüte führt. Und sein ach so grausames Leben aufs Tiefste bedauert. Selbstmitleid aufgrund von überragender Hässlichkeit, Unfähigkeit oder Einsamkeit zählt natürlich auch noch zu den mittelmäßig legitimen Gründen, sich einmal ordentlich die Kante zu geben.
Ja, in Bayern ist das alles noch mal was ganz anderes. Da zählen auch Gründe wie „So ein Sch***Wetter“, „Meine Frau zieht sich nicht mehr vor mir aus“„Mich juckt’s“ oder „In fünf Tagen ist Wochenende“ zu durchaus vertretbaren Momenten, um sich mit einer kühlen Mass Bier wieder einigermaßen zu beruhigen, zu stabilisieren oder bis zum Verlust der Muttersprache zu betrinken. Gehört ja hier zum guten Ton. Und wenn ein Mückenstich oder eine herannahendes Wochenende keine guten Gründe sind…ja, dann wüsste ich auch nicht weiter.
Von den bayrischen Gepflogenheiten mal ganz abgesehen habe ich heute im Fernsehen nun endlich den ultimativ besten und auch noch ehrenwerten Grund gefunden, schon morgens stockblau und sturzbesoffen in den Tag zu starten: Saufen für die Umwelt.
Ich staune, als mir Günter Jauch voller Begeisterung erzählt, dass ich mit einem Kasten Bier nicht nur den Regenwald, sondern auch alle darin lebenden Tiere retten kann. Zumindest alle, die sich auf dem von mir ersoffenen Quadratmeter Regenwald tummeln. Ich bin begeistert. Nicht, weil ich endlich einen guten Grund für unsere Saufgelage gefunden habe. Sondern weil ich, während ich mit dem Kopf über der Kloschüssel hänge, voller Stolz und Hingabe behaupten kann, dass hier gerade quadratmeterweise Regenwaldgebiete in die Kläranlagen des Münchner Umlandes wandern. Und ja, was tut man nicht alles für unsere Umwelt. Der Regenwald, das muss hier einmal explizit erwähnt werden, liegt mir ja schon seit geraumer Zeit sehr am Herzen, seit Jahren beschäftigt es mich bis hin zu schwerstdepressiven Phasen, wie ich mehr für den Regenwald und dessen Bewohner tun könnte. Diese schreckliche Hilflosigkeit, diese furchtbare Erkenntnis, dass mir regenwald-rettungs-technisch einfach die Hände gebunden sind, trieb mich zeitweise, und das erwähne ich hier erstmals und in tiefer Betroffenheit, bis hin zu mittelschwer wahnsinnigen Taten wie dem Pflanzen eines Apfelbaumes in unserem Garten. Ich verwendete nur noch recyclebares Toilettenpapier, wusch mir meine Hände nur noch jedes vierte Mal (oh ja, auch Wassersparen hilft) und aß die Verpackung meiner Tiefkühl-Pizza einfach mit, um nicht noch mehr Müll zu produzieren.
Nun endlich die erlösende und mich bis in Innerste meines Ichs aufrüttelnde Idee: Saufen für den Regenwald. Natürlich habe ich mir umwelt-rettungs-mäßig gehörig viel vorgenommen. Denn jeder, ja jeder, sollte sich bewusst sein, wie wichtig und wertvoll unsere Regenwälder sind. Und deswegen sage ich: her mit dem Bier, es müssen täglich mehrere Kästen vernichtet werden, damit es dem Regenwald nicht noch mehr an den Kragen geht. All den süßen und putzigen Tierchen dieses gefährdeten Lebensraumes, genauso wie all den außergewöhnlichen Pflanzen und Baumarten möchte ich im Laufe der nächsten Monate ein besseres, ein schöneres und ein glücklicheres Leben ersaufen. Ein Leben in Würde und Ruhe. Wie mir die Homepage vom Krombacher verspricht, ersaufe ich mit meinen Vollräuschen sogar eine Solaranlagen-Stromversorgung für ein Gorilla-Camp (wobei ich aufpassen muss, dass ich bei längerem Nachdenken nicht sogar neidisch auf diese Viecher werde).Und so sage ich, was schon lange einmal ausgesprochen werden sollte: Umwelt geht uns alle etwas an. Rettet den Regenwald – sauft Bier!!!!
PS: Nein, es irritiert mich natürlich überhaupt nicht, dass ich mit meiner besinnungslosen Trinkerei außerdem ein paar neue Computer für die Urwald-Parkwächter (genau…zocken, statt zu arbeiten), ein neues Boot zum Herumcruisen auf dem Regenwald-Fluss (das macht den Fischis, Delphinen und Walen ganz bestimmt nichts aus), Geländefahrzeuge (neeeeiiiiiin, Abgase sind natürlich nicht schädlich…nein, nein, nein) und einige Touristenführer für Führungen durch das – ja, klar – noch unberührte Stück Erde ersaufe. Denn: je mehr ich trinke, umso weniger kann ich mir vorstellen, dass es die Solaranlagen-beleuchteten Gorillas stört, wenn alle drei Minuten ein neuer Touristen-Trupp an seinem Bettchen vorbeizieht und schicke Fotos von ihm schießt…
Eine düstere Ahnung ist nun bittere Gewissheit: Die "Sesamstraße" ist kinderschändlicher Hardcore! "Diese Episoden sind für Erwachsene und passen nicht zu den Bedürfnissen von Vorschülern" - mit diesem Warnhinweis sind nun die Ur-Folgen der Kinderserie auf DVD in den USA erschienen.
Nun wird Einiges klar. Kein Wunder, dass meine Generation - also diejenigen, die in den 70er-Jahren, mit diesem Jugend gefährdeten Schund aufwuchsen - heute psychologische Merkwürdigkeiten aufweisen. Wenn man sich das mal vorstellt:
Ernie, Bert & the Gang
Ernie und Bert, zwei schwule Typen, die unter prekärsten Bedingungen in einer Souterrain-Wohnung hausen und ihre dominant-devote Ader ausleben. Ein grünes Monster, namens Oskar, das stets schlecht gelaunt ist und scheinbar an unheilbaren Zynismus und Depressionen leidet, zudem in einer Mülltonne wohnt. Der hyperaktiver Frosch Kermit, der ständig bei seinem Lieferanten ein "E" (Ecstasy!) kaufen will (Pst...!), weil er sonst in der Muppet-Show die aufdringliche Miss Piggy nicht ertragen könnte. Der verwirrte und tollpatschige Grobi, der den Kindern vermitteln sollte, dass auch Sonderschüler liebenswert sind. Nicht zu vergessen, das Krümmelmonster, dass ohne Rücksicht auf Verluste und die Gefühle Anderer Kekse in sich hineinstopft und sich nun auf der Überholspur zur Diabetes befindet. (Deswegen muss er schon seit 2005 Äpfel und Kohlrabi essen!)
Wir Kinder von damals leiden nun an den Folgen: Homosexualität, Komplexe, Depressionen, Fresssucht, Bindungsstörungen, Drogensucht... - Wir sollten die damaligen Macher der alten Sesamstraße auf Schadenersatz verklagen. Das ist in den USA sowieso an der Tagesordnung.
Weiterhin plädiere ich dafür folgende Serien ebenfalls dem entsprechend zu markieren: Auf Grund ihrer Brutalität müssen "Grimms Märchen" unbedingt mit FSK 16 über die Theke gehen, der Struwwelpeter darf natürlich erst ab 18 konsumiert werden. "Lucky Luke", der zwar seit Mitte der 80er keine Zigaretten mehr rauchen darf, aber seitdem auf "Gras" umgestiegen ist. Bei "Dick und Doof" herrscht Intoleranz, es wird sich über Missgeschicke der Anderen lustig gemacht. "Pippi Langstrumpf", mit ihren Strapsen, fördert frühpubertäres sexuelles Verhalten der Kinder.
Astrid Lindgrens Geschichten im Allgemeinen fördern subversives und destruktives Verhalten.
Die spinnen, die Amis!
(Ach ja: Asterix und Obelix gehören ebenso verboten, denn sie suggerieren den Kindern das Einsetzen von körperlicher Gewalt.)
Im Ernst, wir Kinder aus den 70er-Jahren, können wirklich froh sein, dass wir überlebt haben. Wir tranken aus Wasserhähnen statt aus Flaschen; fuhren in Autos ohne Sicherheitsgurte und Airbags, Putzmittelflaschen waren nicht mit einer Kindersicherung versehen; dass Spielzeug war verseucht mit Blei und Cadmium; wir fuhren Fahrrad ohne Helm; rasten mit Seifenkisten die Hänge hinab, natürlich ohne Bremsen; spielten Streiche ohne verklagt zu werden, sondern bekamen 'ne Tracht Prügel; aßen und tranken Lebensmittel, die nicht kalorienreduziert, biologisch oder ökologisch angebaut waren, sondern in denen es nur so von Farb-, Konservierungs- und Zusatzstoffen wimmelte; und wir schauten die Sesamstraße!
Nun gut, ich finanziere das neue Haus meines Therapeuten in der dominikanische Republik, mit meinen Besuchen. Aber ich habe überlebt! Du gehörst auch zu dieser Generation? Du hast damals die Sesamstrasse geschaut? Du lebst noch? Herzlichen Glückwunsch!
Die Vertreter der Arbeitnehmer, –geber und natürlich die Regierung glauben ganz fest daran, dass es bald eine Vollbeschäftigung in Deutschland geben wird. Eigentlich eine gute Nachricht, doch natürlich muss man bedenken, dass die Leute ihren Job verlieren, die von der Arbeitslosigkeit profitiert haben. Der Sender RTL zum Beispiel. Wohin mit den asozialen Stars wie Dieter Bohlen, Tine Wittler und Markus Lanz die von der Arbeitslosigkeit anderer gelebt haben? So wie es aussieht werden diese glanzvollen Stars sich bald selbst filmen können. Tine Wittler lebt im Dreck, Dieter Bohlen muss mit seiner schrecklichen Stimme irgendwo vorsingen und Markus Lanz dokumentiert exclusiv seinen Rückfall in die Welt der Drogen. Das wird so toll diese Vollbeschäftigung…