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abgefahrn Satire
Sonntag, 29. November 2009

abgefahrn Satire blog

Das abgefahrn Satire Blog betrachtet aktuelles Tagesgeschehen unter einem kritisch satirischem Gesichtspunkt.
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...uns ist aufgefallen, dass die Benzinpreise schon wieder teurer geworden sind. Das hängt wahrscheinlich mit der Finanzkrise in Dubai zusammen. Bei Fehlplanungen in der Finanzierung von Bagatellprojekten wie etwa dem Bau des höchsten Hochhauses oder einer Palmeninselgruppe haben sich die Scheichs wieder auf abgedrehte Bankberater aus New York eingelassen.

Diese weltfremden Finanzjongleure haben die eigentlich bankrotten Ölverkäufer mit irrsinnigen Rechenschritten zu Milliardären hoch gerechnet, um ihnen dann Kredite in Höhen eingeräumt, die weder mit Essig noch mit Öl zu erwirtschaften sind. Jetzt fehlt das nötige Kleingeld für die Rückzahlung.

Um wieder flüssig zu werden, steigert man jetzt die Preise für die letzten Tropfen Öl aus dem heißen Wüstenboden. Die reichen Industrienationen werden das schon richten. Warum schnüren wir nicht gleich ein Rettungspaket und schicken es mit den Weihnachtstruckern nach Dubai um den Finanzfluss zu stützen?

Immerhin hat Benzin was mit Autos zu tun und dafür hat unser Staat immer etwas übrig. General Motors hat die großzügige Finanzhilfe wieder zurückgeschickt. Jetzt stellt sich die Frage wohin mit den Millionen?

Mit besten Grüßen
Die Stauern Brunzer
www.stauernbrunzer.de

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Sonntag, 13. September 2009


In Kleingedrucktem werden gerne mal ein paar Sätze übersehen. Wir haben uns neulich einen Bohrmeißel in einem Baumarkt gekauft. Nach nur drei Tagen Dauereinsatz ist das Gerät zu einem Feuerwerkskörper mutiert und hätte uns beinahe die ganze Bude in einen offenen Kamin verwandelt.

An der Kasse des Heimwerkerparadieses verwies man uns auf den mikrobisch kleinen Hinweis in der Gebrauchsanleitung, dass das Werkzeug nur für den gelegentlichen Gebrauch bestimmt sei. Soll das heißen, der Hammer sei bestenfalls zum Klopfen geeignet?

Wie konnten wir diesen Passus nur übersehen? Sicher nutzen wir unsere Spontankäufe nur gelegentlich. Aber wenn, dann sind wir kaum noch zu bremsen und hämmern, bohren und sägen alles nieder, was sich uns in den Weg stellt.

Wie wird es erst unserer Bundesregierung ergehen, die jetzt Milliarden in opelige Arbeitsplätze investiert um in einigen Jahren festzustellen, dass der gute Blitz mit Vollgas in die Wolga rauscht. Möglicherweise ist das vor vielen Jahren von Kohl gepflanzte Kanzlerblümchen dann längst verwelkt, genauso wie die blühenden Landschaften im Osten Deutschlands.

Nur weil man das Kleingedruckte nicht gelesen hat, werden die Russen dann den Opelsky bauen und wir werden zwangsverpflichtet ihn zu kaufen. Das alles von dem kärglichen Hartz 8, das dann 80% der Bevölkerung beziehen wird, finanziert aus Spenden von Schröders Gazprom, Fischers RWE und Merkels Deutscher Bank.

Es wird kalt und dunkel im Land der Dichter und Denker, nur weil uns die Sehkraft schwindet und wir das Kleingedruckte nicht mehr lesen können. Wen wunderts, wenn unsere großen Optikerketten ihre Ware auch bereits aus dem Land beziehen, in dem Väterchen Frost seine Bevölkerung mit billigem Fusel wärmt.

Mit besten Grüssen und wachen Augen
Die Stauern Brunzer
www.stauernbrunzer.de

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Sonntag, 22. Februar 2009


...mir ist aufgefallen, dass es derzeit nur noch ein Thema in Deutschland gibt, die Abwrackprämie. Verständlich, denn endlich bekommt man dafür, dass man was wegschmeißt und sich was Neues kauft auch noch Geld vom Staat. 95.000 haben schon ihren Alten beim Schrotthändler abgeliefert.

Der Sinn dieser mildtätigen Spendierlaune der Regierung auf Kosten aller Steuerzahler soll es sein, der bedürftigen Automobilbranche wieder zu reißendem Absatz zu verhelfen.

Auch ich habe mich vergangene Woche entschlossen, den Konsum wieder kräftig anzukurbeln. Deshalb begab ich mich mit dem Wunsch nach einem Kleinwagen zu einem großen Autohaus. Nach langem Warten gewährte mir ein sichtlich genervter Schlipsträger Audienz, um mich auf den Herbst zu vertrösten. Dann könne er mir das neue Modell anbieten, das aktuelle sei ausverkauft und wird bis dahin auch nicht produziert.

Aha - die Automobilbranche frönt der Kurzarbeit, der Staat wrackt unsere Steuern ab und die Konsumbereitschaft der Bürger wird ignoriert.

Vielen Dank Frau Merkel - gut gemacht!

Beste Grüsse
Die Stauern Brunzer
www.stauernbrunzer.de

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Dienstag, 20. Januar 2009


dass ich etwas gegen den Herrn A. von der Deutschen Bank persönlich etwas habe, dafür müsste ich ihn ja erst einmal kennen. Nein, ich finde es nur verwunderlich, dass er da mit seinen Kumpels eine virtuelle Blase erzeugt hat und sein Gehalt sich nach deren Größe richtete. Allerdings war sein Gehalt nicht virtuell.

Jetzt ist er zwar wieder auf vertretbare 2 Millionen Jahresgehalt zurückgefallen, aber die Verluste, die andere nun durch den Blasenkatharr haben, hat er ja vorab schon privat bei sich aufgefangen. Zwei Millionen Jahresgehalt, dafür muss ich noch ein paar Jahrzehnte arbeiten gehen, um auf diesen Betrag zu kommen. Also nicht im Jahr, sondern kumuliert.

Irgendwas mache ich falsch. Ich weiß es. Ich kann keine guten Blasejobs machen. Vielleicht sollte ich die Branche wechseln?

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Samstag, 17. Januar 2009


Wie die Tagesschau vermeldete, hat der Gralshüter der Finanzkrisenverursacher nach Bekanntgabe der Verlustigkeit einiger Erdnüsse, im Englischen auch peanuts genannt, sich eine kurze Auszeit im Krankenhaus gegönnt. Im gegensatz zu den Pressestellen, die sich nun mal gar nicht oder nur äußerst bedeckt zu der Angelegenheit äußerten, vermuten wir, dass der arme Mensch kurz nach dem Neujahrsempfang essensbedingt wohl an einer Unterzuckerung des Geldbeutels litt. Staatliche Puderzucker- und Bankenrettungsfondslieferungen seien wohl nicht in ausreichender Menge am Ackermann’schen Beutel vorbei, beschleunigt durch die Sitzfalte (schauen Sie ruhig mal im alten Physikbuch nach, was da bezüglich Materialgeschwindigkeit in unterschiedlichen Rohrquerschnitten bei gleichbleibender Menge steht) ins lobbyistengeweitete Gedärm geblasen wurde. Der Herr, der mit weniger Wohnraum als ein bekannter Anwalt vom linken Bildrand, laut eigenen Angaben, wohl auskommen muss, leidet momentan sehr unter den Auswirkungen der Finanzkrise, die so urplötzlich und nicht vorhersehbar wie Weihnachten auftauchte. Oder Schnee und Glätte im Winter.

Und die Verluste? 3,9 Milliarden werden für 2008 erwartet. Dagegen stehen Gewinne von 6,5 Milliarden im Vorjahr. Selbst mit minimalen Kenntnissen der Mathematik kann man in ungefähr auf ein Ergebnis kommen, dass da wohl noch 2,6 Milliarden irgendwo im Haben stehen. Aber das sind wahrscheinlich auch peanuts, die man schon längst mit irgendwelchen Damen des horizontalen Anatomieverleihs in Brasilien durchgebracht hat.

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Freitag, 19. Dezember 2008


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Dienstag, 25. November 2008


Die guten Zeiten am Arbeitsmarkt sind vorbei“ heißt es heute im Weser-Kurier. Ich lese noch einmal - ja, genau das steht da. Nei,n es ist keine Satire-Zeitschrift.
Diese Meldung ist wohl in etwa genauso zynisch wie die Bemerkung der Kanzlerin, der Aufschwung sei nun überall angekommen (vielleicht meinte sie ja aber auch nur die obersten Zehntausend und sieht den Rest schon gar nicht mehr, dann wäre diese Aussage lediglich ein Missverständnis.).

Goldene Zeiten am Arbeitsmarkt
Goldene Zeiten am Arbeitsmarkt

Aber nun ist besagter Aufschwung und mit ihm die glanzvolle, goldene Ära der „Guten Zeiten am Arbeitsmarkt“, wo noch jeder würdige Arbeit finden konnte, leider vorbei. Nicht ganz nach dem Motto „Wenn das der Aufschwung sein soll, dann möchte ich den Abschwung nicht erleben“ wird hier also das Vergehen der sorglosen Zeit, in der noch Arbeit auf Bäumen wuchs, prophezeit.
Dabei lief es doch immer besser! Zusammen mit Großunternehmern, die in ihren gütigen Herzen und ihrer sozialen Verantwortung einfach die Löhne senkten und so mehr Menschen Arbeit geben konnten, dem Einführen von Arbeitern als Leihgabe, was gewisserweise als Legitimation für die Unternehmer sorgte, sowie einer genialen Statistikführung ist es doch endlich gelungen, der Arbeitslosigkeit Herr zu werden!

Und nur weil sich nun ein paar verirrte, sich selbst überschätzte Schäfchen an den Banken und Börsen ein wenig getäuscht haben, soll das alles wieder den langen Bach hinunter gehen?

Ein Jammer…

Doch wer ist Schuld? Natürlich das blöde Volk, die geizigen Konsumverweigerer. Erst legen sie ihr Geld risikoreich an und verspielen alles, schieben die Schuld aber den Bankern zu, und beschweren sich dann hinterher auch noch. Der Gipfel dieser Unverfrorenheit ist es aber wohl, dass manche jener verkommenen Wesen doch tatsächlich sich auch noch darüber echauffieren können, dass der Staat, welcher für Investitionen in Bildung, Kultur, öffentliche und soziale Einrichtungen - kurz: alles, was des Volkes allein ist - nie genügend Finanzmittel aufbringen konnte, nun den Banken und Unternehmen kleine Hilfen in Milliardenhöhe verteilt. Wirklich widerlich! Was glaubt dieses Pack eigentlich? Die tun geradeso, als wäre es ihr Geld, was der Staat verteilt!

Welch eine Anmaßung!

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Dienstag, 7. Oktober 2008


Welch Geniestreich von Frau Merkel: 1 Billionen für unser aller Sparsicherheit. Nur zufällig ist das der ungefähre Jahresumsatz des Medellin-Kartells. Aber das Geld ist ja nicht zum Ausgleich von Fehlern irgendwelcher dahergelaufener Gangster sondern für die zukünftig unvermeidbaren kleinen Irrtümer der Hochfinanz. Schließlich ist es ja wohl kaum einzusehen das so was Tolles wie eine Bank oder die darin befindlichen Übermenschen (Manager) für ihre sorgfältig durchkalkulierten Risiken selbst gerade stehen.Ein Auszubildender ist bereits unterwegs nach Las Vegas um alle Sparbücher auf "rot" zu setzen....

Dankbarkeit für unsere liebe Finanzwelt ist ja nach auch das Mindeste, es handelt sich schließlich um eine Branche die immer brav Steuern zahlt,ihre Kunden dazu anhält Steuern zu zahlen und um jeden Arbeitsplatz in ihren Unternehmen und auch in den Unternehmen ihrer Schuldnern kämpft, auch die Abwicklung so ziemlich jeder größeren illegalen Finanztransaktion ist ja keine Selbstverständlichkeit .Also allgemeine Erleichterung und Zufriedenheit in den Führungsetagen der Großkotzbanken.

Insider fürchteten schon um die eisernen Reserven, aber es wird wohl nicht nötig sein olle Backengoldzähne aus den 40èr Jahren einzuschmelzen um die nötigsten Betriebskosten zu decken. Also sind die Collagenlippen und Pelzmäntel für die Vorstandsehefrauen gesichert und keine Sekretärin braucht zu befürchten Ihre Abtreibung selbst zahlen zu müssen.

Weiter so Deutschland!

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Montag, 8. September 2008


Normalerweise bin ich kein großer Freund davon, mit dem eigenen Einkommen anzugeben, oder damit zu prahlen, wie erfolgreich ich mich im Internet, insbesondere im Web 2.0 bewege. Da ich nun jedoch die finanzielle Freiheit habe, die Sache mit genügendem Abstand zu betrachten, möchte Ich Euch zumindest in das Erfolgsrezept meines letzten Coups Einblick gewähren.

1. Akt - Die Vorbereitung: Özhans kleiner Freund stand am Anfang...

Ich las im Eurosport Videotext die Geschichte von Sezgin Özhan, der sich auf einem offiziellen Mannschaftsfoto recht freizügig präsentiert haben sollte.
Meine Erfahrung lehrte micht, dass ein solches Foto im Netz sehr gefragt sein würde und ich begab mich auf die Suche. Schlussendlich bekam ich eine unzensierte Version angeboten, arbeitete Sie etwas um und schrieb einen kleinen Blogbeitrag...

Sezgin Özhan und der VfvB Ruhrort/Laar

2. Akt - Social Media Marketing: Ihr wollt IHN sehen? Ich zeige IHN Euch...

Inzwischen hatte sich die besagte Nachricht schon im Netz verbreitet; das Foto war jedoch noch nicht aufgetaucht. Daher ging ich in die Vollen und kleisterte Social-News-Portale zu, kommentierte in Blogs & Foren, in denen das Thema diskutiert wurde und fuhr Trittbrett wo ich konnte. Den ganzen Tag graste ich auch die gut gelisteten Seiten zum Thema in Suchmaschinen ab und platzierte mich dort.
Solange bis ich es nicht nur auf die Startseiten der Newsportale geschafft, sondern auch auf Platz 1 bei Google für die "wichtigsten" Begriffe in diesem Zusammenhang inne hatte und ich Angst haben musste, mit meinem Traffic den Server von Blogger.de lahmzulegen. Schlussendlich schwappte die Geschichte sogar nach Japan...


3. Akt - Monetarisierung: Traffic ist Gold wert, wenn man ihn richtig nutzt...

Zunächst startete ich mit Google Adsense zur Vergoldung des Traffics, was allerdings nur leidlich gut lief (Auswertung s.u.). Erst als ich eine stilisierte Lupe über das "kleine Detail" legte und die Klicks über den Adsense-Layer leitete, wurde mein Vorhaben ertragreicher.
Den richtigen Reibach machte ich dann aber, als ich begann, die Trikotwerbung und das Sponsoren-Schild des Fotos zu vermarkten - erst über Zanox (s.u.) und schließlich per Direktvermarktung. Per Blitzversteigerung bot ich die Werbeplätze an und ein lokaler Betrieb für Verkehrstechnik bekam den Zuschlag. (Ein lohnendes Geschäft auch für den Betrieb, schließlich wurde das Photo zigfach kopiert und veröffentlicht.)

Den Traffic aus Japan habe ich übrigens mittels integrierter Hentai-Werbung über Amazon Japan zu Geld gemacht...

4. Akt - Merchandise: Und wieder ein Schritt schneller...

Als alle Welt noch dabei war, den kleinen Mann zu bewundern, hatte ich mich bereits um die Vermarktung seiner Bekanntheit gekümmert.

Leider machte ich den Fehler und bestellte nur 1000 "Sezgin-Hosen" mit verkürztem Hosenbein. Diese waren dann aber nach 6 1/2 Stunden vergriffen, so dass ich kurzerhand Sprüche T-Shirts nachschob... (Bestseller: "Over 6,5 Million Girls had a look at my Penis - Source: Google Analytics")

5. Akt - Gewinnspiel: Exklusivität wird sich auszahlen...

Wollt ihr die letzte Kombination aus Sezgin-Hose und Analytics T-Shirt haben?

Dann könnt ihr noch bis zum 30.9. an dem (vermutlich bereits bekannten) Gewinnspiel teilnehmen. Schreibt einen Beitrag auf eurem Blog und verlinkt http://www.abgefahrn.de und schon seid ihr dabei. Die offizielle Auslosung wird Eva Schrinner - etwa 4-8 Wochen später - persönlich übernehmen.

Proof of Concept - Die (bisherigen) Zahlen des Erfolges




Siehe auch: alle bisherigen Geschäftsmodelle:

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Mittwoch, 27. August 2008


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